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Aegidikirche

Karmelitenkirche St. Aegidius

Die St. Ägidikirche ist dem Einsiedler und Nothelfer St. Ägidius geweiht. Um 1159 erbaut, ist sie romanischen Ursprungs. Sie wurde im 15. Jahrhundert gotisiert. Außen am Chor trägt die Kirche eine drastische Darstellung der apokalyptischen Reiter anlässlich des Bombenangriffs im zweiten Weltkrieg. Selten geworden ist der Links- Knick des Chores, der das geneigte Haupt Christi am Kreuz versinnbildlicht.

In der Fußgängerzone Bad Reichenhall

Die ursprünglich aus dem Jahr 1159 stammende St. Ägidikirche brannte beim großen Stadtbrand 1834 im Innern völlig aus, obwohl ein Feuerwächter von ihrem Turm aus die Stadt noch gewarnt hatte. Wie sehr auch das Turmgemäuer durch den Brand gelitten hatte, merkte man erst 1978, als beim Abbruch des Nachbargebäudes der Turm seine Stütze verlor und umzukippen drohte. Nach seinem Abriß entstand 1980 ein mit den alten Steinen wieder verkleideter und jetzt standfester Turm.

Heute lohnen vor allem die aufwendigen Holzschnitzarbeiten im Altarraum und an der Kanzel sowie drei in leuchtenden Farben gestaltete Glasfenster einen Blick ins Kircheninnere. An der Außenwand erinnert ein Gemälde an die 224 Toten des Luftangriffs auf Bad Reichenhall, kurz vor Kriegsende, am 25. April 1945.

Aegidikirche

Poststraße 18, 83435 Bad Reichenhall

Ausgangspunkt / Parkplatz

Poststraße 18, 83435 Bad Reichenhall
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